Ärzte für Immissionsschutz eint umweltmedizinisches Interesseund das ärztliche Verantwortungsgefühl
Gesundheitsgefahren für Menschen früh zu erkennen, sie zu benennen und zu vermeiden.
Wir wollen die Bedeutung des Immissionsschutzes aufzeigen und auch auf dem Niveau der Grundlagenforschung diskutieren und verstehen.
Dieses muss unabhängig jeglicher Begehrlichkeiten und Interessen Dritter erfolgen können, so wie es die ärztliche Ethik vorgibt.




Mehr Sicherheitsabstand bei Stromtrassen

Berlin, 18. Dezember 2015

Vorsorge/Stromleitungen

Hendricks: Vorbeugender Gesundheitsschutz

bei Stromleitungen wird verbessert

 

Auf Initiative des Bundesumweltministeriums wird der Schutz vor elektrischen und magnetischen Feldern weiter verbessert. Die zuständigen Landesbehörden können künftig nach einheitlichen Vorgaben prüfen, ob das festgeschriebene Minimierungsgebot für elektrische und magnetische Felder, die zum Beispiel von Stromtrassen ausgehen, eingehalten wird.
Einer entsprechenden Vorschrift hat heute der Bundesrat zugestimmt. Die Regelung soll Anfang des neuen Jahres in Kraft treten.

Die Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) schreibt vor, elektrische und magnetische Felder, die von Gleichstrom- und Niederfrequenzanlagen ausgehen, zu minimieren. Solche Anlagen sind zum Beispiel Hochspannungsfreileitungen und Erdkabel, aber auch Transformatoren und Konverterstationen (Umspannwerke). In der vom Bundesrat gebilligten allgemeinen Verwaltungsvorschrift wird dieses Minimierungsgebot konkretisiert.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Mit dieser Vorschrift erhalten die Vollzugsbehörden ein einheitliches Umsetzungs-, Prüf- und Bewertungsschema für den Vollzug des Minimierungsgebots. Sie können damit zeitnah und abschließend prüfen, ob die Anlagenbetreiber ihrer Pflicht zur Minimierung der Felder nachkommen. Damit wird zum einen der vorbeugende Gesundheitsschutz verbessert, zum anderen kommen die einheitlichen Regelungen dem bundesweit notwendigen Ausbau der Stromnetze zugute.“

Die allgemeine Verwaltungsvorschrift legt fest, dass alle neu errichteten und wesentlich geänderten Anlagen auf ihr Minimierungspotential zu untersuchen sind, wenn sich in ihrem Einwirkungsbereich Orte befinden, an denen sich Menschen dauerhaft aufhalten können (z.B. Wohnungen, Schulen).
Die Minimierung der elektrischen und magnetischen Felder erfolgt nach dem Stand der Technik, der in der allgemeinen Verwaltungsvorschrift beschrieben wird. Im weiteren Abwägungsprozess spielen unter anderem auch Aspekte des Naturschutzes und Artenschutzes, der Wirtschaftlichkeit und Netzverfügbarkeit eine Rolle.

Zu den vom Bundesrat beschlossenen geringfügigen Maßgaben bedarf es noch der abschließenden Zustimmung des Bundeskabinetts im Januar 2016. Danach kann die allgemeine Verwaltungsvorschrift in Kraft treten.

Das BMUB auf Twitter: @bmub.

 

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Kann man „unhörbaren" Schall hören?

 

PTB hat in einem internationalen Kooperationsprojekt die Grenzbereiche des Hörens (Infra- und Ultraschall) untersucht

t

 

 

 

Aktivität im Gehirn im Gebiet des auditiven Cortex bei Stimulation

durch niederfrequenten Schall und Infraschall (Quelle: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung)


Schallquelle für die objektive Untersuchung der auditorischen Wahrnehmung von Infraschall mittels Magnetoenzephalographie (MEG) und Magnetresonanztomographie (MRT)

Entgegen der allgemeinen Meinung ist das Hören von Infraschall (f < 16 Hz) möglich und führt zu individuell unterschiedlicher Belästigung. Die Mechanismen dieser auditorischen Wahrnehmung durch den Menschen sind aber bis heute weitgehend ungeklärt. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „EARS" werden diese Mechanismen mit Hilfe von objektiven Verfahren der Medizintechnik, wie z.B. Magnetresonanztomopraphie (MRT) und Magnetoenzephalographie (MEG) näher untersucht und objektive Schwellen ermittelt.
Die Untersuchung der durch einen akustischen Stimulus ausgelösten neuronalen Gehirnaktivität mittels Magnetresonanztomographie (MRT) und Magnetoenzephalographie (MEG) ist eine Herausforderung für die Beschallungstechnik. Durch die hohe Empfindlichkeit der MEG-Sensoren gegenüber kleinsten Magnetfeldänderungen und wegen des starken statischen Magnetfelds des MRT (> 3 Tesla) können herkömmliche Audiometriekopfhörer auf Grund der enthaltenen Metallkomponenten nicht verwendet werden. Desweiteren erzeugen diese Kopfhörer keine verzerrungsarmen Stimuli mit ausreichend hohem Schallpegel. Die in der PTB entwickelte Schallquelle basiert auf der Idee, die Schallübertragung mittels Schlauch, ähnlich wie bei einem Hörgerät, zu gewährleisten.

 https://www.ptb.de/cms/presseaktuelles/journalisten/presseinformationen/presseinfo-artikel.html?tx_news_pi1[news]=5963&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&tx_news_pi1[day]=10&tx_news_pi1[month]=7&tx_news_pi1[year]=2015&cHash=0f540c616e6aa47c5eed27c71f9aeb59

 

http://www.ptb.de/cms/ptb/fachabteilungen/abt1/nachrichten1/nachricht-aus-der-abteilung-1.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=6398&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=11&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=8&tx_news_pi1%5Byear%5D=2015&cHash=bdb32d8e967f582125eb573c7c80d9cd

 

Verfassungsbeschwerde

Erhebung einer Verfassungsbeschwerde / Verfassungsklage beim
Bundesverfassungsgericht wegen Verletzung des Grundgesetz-
Artikels 2, Absatz 2, des Rechts auf körperliche Unversehrtheit

Regionalverband Taunus - Windkraft mit Vernunft e. V.

Einladung Pressekonferenz zur Erhebung einer Verfassungsbeschwerde /
Verfassungsklage beim Bundesverfassungsgericht wegen Verletzung des
Grundgesetz- Artikels 2, Absatz 2, des Rechts auf körperliche
Unversehrtheit. Die Klage führen Professor Dr. Rudolf Wendt und
Professor Dr. Michael Elicker, beide Verfassungsrechtler Universität
des Saarlandes, Saarbrücken, u.a.

Ort: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund Adresse: In den
Ministergärten 10, 10117 Berlin Datum, Uhrzeit: 25.02.2016, 11:00 Uhr,
Raum „Lessing“

Im Zuge des Ausbaus von Windenergieanlagen (WEA) im gesamten
Bundesgebiet werden Genehmigungen für diese Anlagen anhand veralteter
Regelwerke aus den 1990er Jahren erteilt, die nicht dem heutigen Stand
von Wissenschaft und Technik gerecht werden. Im In- und Ausland kommt
es zunehmend zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Anwohnern von
WEA. Stellvertretend für unzählige Betroffene aus ganz Deutschland
klagen erkrankte Bürger unter der Federführung des Regionalverbandes
Taunus, Windkraft mit Vernunft e. V..

Ziel der Kläger ist: · Ein Moratorium, Aussetzen des Windkraftausbaus
bis die Auswirkungen der WEA-Emissionen auf die Gesundheit von
Anwohnern durch eine fundierte wissenschaftliche Studie in Deutschland
untersucht wurden. · Ein Nachtabschaltungsgebot für WEA, die weniger
als 3000 m entfernt von Wohnbebauungen betrieben werden bis die
gesundheitlichen Auswirkungen von tieffrequentem Schall und
Infraschall, welche von WEA ausgehen, durch eine fundierte
wissenschaftliche Studie in Deutschland untersucht wurden. · Ein
Mindestabstand der WEA, auch im sogenannten Außenbereich, von
mindestens 3000m zu Wohnanlagen. · Anpassung der Regelwerke für
Betriebsgenehmigungen an die real bestehenden Immissionen moderner
Windkraftanlagen.

Referenten zu den Themen Recht: Prof. Dr. R. Wendt, Prof. Dr. M.
Elicker Medizin: Dr. med. Johannes Mayer D.O.M. Präsident DGOM
Wirtschaftlichkeit/ Umwelt Achim Göbel, 1.Vorsitzender Regionalverband
Taunus Schalltechnik: Bernd Töpperwien, Dipl.Ing.(TH), Regionalverband
Taunus - Windkraft mit Vernunft e. V. 2 Gerhard Artinger, Dipl.-Ing.
(Uni), Sven Johannsen GuSZ Auswirkungen in der Praxis: Jutta Reichardt
und Marco Bernardi, www.opfer.windwahn.de. Deutsche Vertretung der
EPAW (European Plattform Against Windfarms) Fragen? Tel. 04823-92752
oder die 0 am Ende E-Mail: jutta.reichardt@windwahn.de

Die aktuelle Situation in Deutschland Für die Betriebsgenehmigungen
von Windenergieanlagen dienen in Deutschland die Regelwerke TA-Lärm,
DIN 45680 und DIN 9613-2 aus den Jahren 1997 und 1999. Diese
Regelwerke erfüllen heute nicht mehr ihre Aufgabe die Bürger vor
schädlichen Immissionen zu schützen. Die rasante Entwicklung der
WEA-Technologie, mit derzeit 200 m, sowie in Planung 300 m hohen WEA,
die besonders im Infraschallbereich wesentlich höhere Immissionen
erzeugen, wird in den veralteten Regelwerken nicht berücksichtigt.
Daher kommt es zu Gesundheitsschäden bei Anwohnern. Der Staat versäumt
bereits seit Jahren diese Regelwerke den neuen Bedingungen anzupassen.
Die hieraus resultierenden gesundheitlichen Auswirkungen auf Mensch
und Tier sind wissenschaftlich nachgewiesen. Unterschwellige
Beschallung im Infraschallbereich führt zu pathologischen
Veränderungen des Organismus bei Mensch und Tier. Diese
Gesundheitsschäden werden mit dem Ausbau der Windkraft in immer
größerem Ausmaß ärztlich diagnostiziert. Artikel 2, Absatz 2 des
Grundgesetzes verpflichtet den Staat, das Recht auf Leben und
körperliche Unversehrtheit für jeden Bürger zu gewährleisten (Schutz
und Vorsorgepflicht). Voraussetzung hierfür sind geeignete rechtliche
Rahmenbedingungen, die für die heutigen großen WEA jedoch nicht
existieren. Nach einhelliger Meinung namhafter Mediziner und
Schallexperten sind mit der TA Lärm, DIN 45680 und DIN 9613-2 diese
Risiken nicht erfasst und bleiben somit unberücksichtigt. Der Staat
muss seiner Schutz- und Vorsorgepflicht gemäß Artikel 2, Absatz 2 des
Grundgesetzes nachkommen, um Schäden für Leib und Leben der Bürger zu
verhindern.

Die Bundesregierung strebt an, bis 2050 die Stromerzeugung zu ca. 80%
durch Erneuerbare Energien zu decken. Größtenteils soll diese
Steigerung durch Windenergie geleistet werden. Eine flächendeckende
Verbreitung von WEA in ganz Deutschlandwird wird die Folge sein.
Dadurch werden ca. 10 Millionen Menschen in Deutschland direkt von den
Immissionen an ihren Wohnorten betroffen und in ihrer Gesundheit
beeinträchtigt und gefährdet sein. Anerkannte internationale
medizinisch-wissenschaftliche Studien bilden die Grundlage der
Verfassungsklage. Ergänzt durch aktuelle Messergebnisse, gewonnen mit
modernen, amtlich zugelassenen, mikrobaren Schallmessgeräten. Die
Ergebnisse werden Ihnen präsentiert. Damit wir besser planen können
bitten wir um Anmeldung bis zum 23.02.2016 an:

info@regionalverband-taunus.de

 Achim Göbel 1.Vorsitzender                

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Verfassungsbeschwerde gegen WKA_Presseei
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Diagnosekriterien für gesundheitsschädliche Auswirkungen in der Umgebung von Windkraftanlagen

 

 

Diagnosekriterien für gesundheitsschädliche Auswirkungen

in der Umgebung von Windkraftanlagen

Dahl, Paderboren

Zu den Autoren:

 * Robert McMurtry is a physician and special advisor to the Canadian Royal Commission on the Future of Health Care
More here: http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_McMurtry

 * Carmen Krogh is a retired pharmacist with more than 40 years of experience in health. She has held senior executive positions at a major teaching hospital, a professional association and Health Canada (Pest Management Regulatory Agency). She was a former Director of Publications and Editor-in-chief of the Compendium of Pharmaceutical and Specialties (CPS), the book used in Canada for prescribing information on medication. As Director of Publications she was also responsible for a professional journal and several text books relating to health care.

 

Richtlinien für den Einsatz von Diagnosekriterien

 Der praktizierenden Mediziner müssen über eine Befähigung zur Anwendung der Kriterien verfügen, um eine Anamnese der medizinischen oder gesundheitlichen Entwicklung aufzunehmen und eine Diagnose zu stellen. Ärzte sollten berücksichtigen, dass Kinder ebenfalls betroffen sind, aber in einer Weise, die sich erheblich von Erwachsenen unterscheidet. Dies wird eine separate Diskussion erfordern.
Die häufigsten Beschwerden oder Symptome sind Schlafstörungen oder Schwierigkeiten beim Einschlafen und / oder Schwierigkeiten durch Schlafunterbrechungen und Ärger, der zu erhöhtem Stress und / oder psychische Belastung führt. Eine weitere häufige Beschwerde bezieht sich auf Innenohr-Symptome.
Die Variation hinsichtlich der Beschwerden sollte in dem Kontext gesehen werden, dass Betroffene viele verschiedene Wörter nutzen, um ähnliche Auswirkungen auf die Gesundheit zu beschreiben.

 

 Wahrscheinliche Diagnose

 Kriterien erster Ordnung (alle vier der folgenden müssen vorhanden sein):

 

 (a) Wohnung in bis zu 10 km von WKA.
(b) Veränderter Gesundheitsstatus nach der Inbetriebnahme von,
oder der ersten Exposition an, und während der drehenden Windrotoren . Es kann eine Latenzzeit von bis zu sechs Monaten bestehen.
(c) Verbesserung der Symptome, wenn mehr als 10 km zwischen dem Aufenthaltsort und WKA liegen.
(d) Wiederauftreten der Symptome bei der Rückkehr in Umgebung von WKA.

 

Kriterien zweiter Ordnung (mindestens drei der folgenden müssen auftreten
oder sich verschlimmern nach der Inbetriebnahme der WKA):

 

(a) Verlust von Lebensqualität.
(b) Anhaltende Schlafstörungen, Einschlafschwierigkeiten und / oder Schwierigkeiten durch Schlafunterbrechungen.
(c) Die Belastung durch erhöhten Stress und / oder psychische Belastung.
(d) Vorzugsweise Verlassen des Hauses, entweder vorübergehend oder dauerhaft, um zu schlafen und / oder zur Erholung.

 

Kriterien dritter Ordnung

 

Drei oder mehr der folgenden müssen häufig auftreten oder sich nach der Inbetriebnahme der WKA verschlechtern.
Falls Symptome auftreten, die in den Kriterien zweiter Ordnung (B und C) beschrieben wurden, sind derzeit keine weiteren Symptome oder Beschwerden für eine anzunehmende Diagnose erforderlich.

 

Basierend auf den Erfahrungen der Autoren, zeigt die folgende Liste die am häufigsten genannten Symptome:

 

Neurologisch
(a) Tinnitus
(b) Schwindel
(c) Gleichgewichtsstörungen
(d) Ohrenschmerzen
(e) Übelkeit
(f) Kopfschmerzen

 

Kognitiv
(A) Konzentrationsschwierigkeiten
(b) Probleme mit der Merkfähigkeit oder Schwierigkeiten mit der Erinnerung

 

Kardiovaskulär
(a) Bluthochdruck
(b) Herzklopfen
(c) Vergrößertes Herz (Kardiomegalie)

 

Psychisch
(a) Gemütsstörung z.B. Depression und Angst
(b) Frustration
(c) Gefühle von Bedrängung/Belastung
(d) Ärger / Zorn / Verdruß

 

Regulationsstörungen
(a) Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Diabetes
(b) Beginn von Schilddrüsenstörungen oder Schwierigkeiten bei der Kontrolle einer Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse

 

systemisch
(a) Ermüdung/Erschöpfung
(b) Schläfrigkeit

 

 Download

http://shr.sagepub.com/content/5/10/2054270414554048.full.pdf

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Krank durch Windkraft?

 Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank?

Aus Angst vor Gesundheitsschäden durch Infraschall werden in Dänemark kaum noch Windenergie-Anlagen gebaut. Eine staatliche Untersuchung läuft. Deutsche Behörden spielen das Problem noch herunter.
 

In Dänemark kommen Zweifel auf.

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html
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